Die Identität des Täters ist somit zu bejahen. Was die Identität der Tat anbelangt, so gibt es theoretisch zwei Möglichkeiten der Anknüpfung: entweder am Lebenssachverhalt (sog. «einfache Identität») oder am Lebenssachverhalt und der darauf angewandten Norm/en (sog. «doppelte Identität»; zur Terminologie siehe ACKERMANN/EBENSPERGER/KELLER, Der EMRK- Grundsatz ‹ne bis in idem› – Identität der Tat oder Identität der Strafnorm?, in: AJP 1999, S. 823 ff., S. 833 f.). Art. 11 StPO verwendet den Ausdruck «die gleiche Straftat». Der Botschaft zu Art.