Solche fremdanamnestischen Informationen fehlten im damaligen Zeitpunkt. Weiter führte Prof. Dr. med. D.________ aus, dass wenn man die Führungsberichte der jeweiligen Institutionen anschaue, man tatsächlich zum Eindruck kommen könne, dass es sich um eine Problematik aus dem Kreis der Persönlichkeitsstörungen handle. Der vollen Manifestation einer schizophrenen Störung gehe eine Prodromalphase von 5–7 Jahren voraus mit Konzentrationsstörungen und vermehrtem Suchtmittelkonsum. Typischerweise falle diese Phase mit der Pubertät und dem jungen Erwachsenenalter zusammen, was es noch schwieriger mache.