Entsprechend wurde in Ziffer 3 der Einstellungsverfügung vom 12. Juli 2016 festgehalten, dass der Kanton Bern die Verfahrenskosten trage. Der Kostenentscheid präjudiziert bekanntlich den Entschädigungsentscheid (z.B. Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 11 235 vom 8. Dezember 2011, E. 10; BK 14 444 vom 12. März 2014 E. 4.4; BK 15 266 vom 27. Oktober 2015 E. 4.2). Folglich ist davon auszugehen, dass sich rund ein Viertel der anwaltlichen Tätigkeit allein auf den Betrugsvorwurf bezog und dieser Aufwand mit der Teileinstellung zu entschädigen ist.