{"Signatur": "BE_OG_008", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2016-07-08", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2016-263_2016-07-08.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/BK_2016_263_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e7782c51efe4e8f55fdfcc49908d0b77a8f79a63eb087e4f19ace8a407d3857d7f1cd9229a5f2fb932429bf33940c689f3cc?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e7782c51efe4e8f55fdfcc49908d0b77a8f79a63eb087e4f19ace8a407d3857d7f1cd9229a5f2fb932429bf33940c689f3cc&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BK_2016_263", "Checksum": "d3a4a69de95784c881b48ffb37d347e7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BK 2016 263"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 08.07.2016 BK 2016 263"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambre de recours pénale 08.07.2016 BK 2016 263"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambre de recours pénale"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna  Beschwerdekammer in Strafsachen"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschwerdekammer in Strafsachen  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Anordnung Sicherheitshaft | ZMG Haft (393-c)"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "04.12.2025 08:17:18", "Checksum": "84019120345271e4c5b018ebb9831323", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 08.07.2016 BK 2016 263\nRegeste:\nAnordnung Sicherheitshaft | ZMG Haft (393-c)\n\nObergericht Cour suprême\ndes Kantons Bern du canton de Berne\n\nBeschwerdekammer in Chambre de recours pénale\nStrafsachen\n\nHochschulstrasse 17\nPostfach\nBeschluss\n3001 Bern BK 16 263\nTelefon +41 31 635 48 09\nFax +41 31 635 48 15\nobergericht-straf.bern@justice.be.ch\nwww.justice.be.ch/obergericht Bern, 8. Juli 2016\n\nBesetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichter Trenkel, Oberrichter Stucki\nGerichtsschreiber Müller\n\nVerfahrensbeteiligter A.________\na.v.d. B.________\nVerurteilter/Beschwerdeführer\n\nGegenstand Anordnung Sicherheitshaft\n\nStrafverfahren wegen einfacher Körperverletzung mit gefährlichem Gegenstand etc.\n\nBeschwerde gegen den Entscheid des Regionalen Zwangsmassnahmengerichts Berner Jura-Seeland vom 13. Juni 2016\n(ARR 16 210)\nErwägungen:\n\n1.\n1.1 Mit Eingabe vom 6. Juni 2016 stellte das Regionalgericht Berner Jura-Seeland,\nGerichtspräsident C.________, beim Regionalen Zwangsmassnahmengericht Berner Jura-Seeland den Antrag auf Anordnung der Sicherheitshaft gegen\nA.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) in Anwendung von Art. 229 Abs. 2\nStPO für die vorläufige Dauer von drei Monaten, das heisst bis am 23. September\n2016. Mit Verfügung vom 6. Juni 2016 wurde dem Beschwerdeführer sowie der\nRegionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Frist bis am 9. Juni 2016,\n10.00 Uhr, zur Stellungnahme angesetzt. Gleichzeitig wurde die bestehende Massnahme provisorisch bis zum Entscheid des Regionalen Zwangsmassnahmengerichts Berner Jura-Seeland verlängert.\n1.2 Mit Faxeingabe vom 9. Juni 2016 (Eingang 9:10 Uhr) beantragte der Beschwerdeführer, es sei der Antrag des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland abzuweisen\nund es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, unter Verbeiständung\ndurch den unterzeichnenden Rechtsanwalt. Mit Faxeingabe vom 9. Juni 2016 (Eingang 9:45 Uhr) beantragte die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland, Staatsanwältin D.________, der Antrag des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland sei gutzuheissen und der Beschuldigte sei in Sicherheitshaft zu versetzen.\n1.3 Mit Entscheid vom 13. Juni 2016 entschied das Regionale Zwangsmassnahmengericht Berner Jura-Seeland, dass der Beschwerdeführer bis zum 23. September\n2016 in Sicherheitshaft versetzt werde, und dass der Vollzug nach Möglichkeit im\nTherapiezentrum E.________ zu erfolgen habe.\n1.4 Mit Beschwerde vom 27. Juni 2016 stellte der Beschwerdeführer folgende Anträge\n(alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen):\n«1. Es sei der Entscheid vom 13. Juni 2016 des Regionalen Zwangsmassnahmengerichts Berner Ju-\nra-Seeland (ZMG) aufzuheben und der Beschwerdeführer sei umgehend in die Freiheit zu entlassen.\n\n2. Es sei der vorliegenden Beschwerde umgehend ohne Anhörung der Vorinstanz die aufschiebende\nWirkung zu erteilen.\n\n3. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu erteilen, unter Verbeiständung\ndurch den unterzeichneten Anwalt.»\n\n1.5 Mit Verfügung vom 28. Juni 2016 lud die Verfahrensleitung der Beschwerdekammer die Generalstaatsanwaltschaft sowie das Regionale Zwangsmassnahmengericht Berner Jura-Seeland zur Stellungnahme ein. Gleichzeitig wies sie das Gesuch\ndes Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung ab.\n1.6 Mit Schreiben vom 29. Juni 2016 teilte das Regionale Zwangsmassnahmengericht\nmit, dass es auf eine Stellungnahme verzichte und auf seinen Entscheid vom\n13. Juni 2016 verweise. Mit Eingabe vom 29. Juni 2016 verfügte die Generalstaatsanwaltschaft, dass für das vorliegende Verfahren Staatsanwältin\nD.________, Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland, mit der Wahrnehmung der staatsanwaltschaftlichen Aufgaben betraut werde.\n\n2\n1.7 Mit Eingabe vom 1. Juli 2016 beantragte Staatsanwältin D.________ die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer verzichtete mit Schreiben\nvom 6. Juli 2016 auf eine Replik.\n\n2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. c StPO können Entscheide über die Anordnung, Verlängerung und Aufhebung der Untersuchungs- oder Sicherheitshaft\ndurch die verhaftete Person mit Beschwerde angefochten werden. Der Beschwerdeführer ist durch die Anordnung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich\ngeschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert\n(Art. 222, Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist\neinzutreten.\n\n"}