Liest man sowohl die Frage als auch die ganze Antwort des Zeugen zeigt sich, dass er sehr wohl zwischen seinen und den Aussagen des Opfers unterscheiden kann. Er räumte nicht nur ein, es anders als das Opfer gesehen zu haben, sondern blieb auch bei seinen ersten Aussagen bei der Polizei (vgl. Einvernahme vom 30. August 2012, Ziffern 63 ff.). Auch sonst ergeben sich keine konkreten Anhaltspunkte, dass der Zeuge zu Gunsten des Opfers aussagte bzw. nur die Version des Opfers erzählte.