{"Signatur": "BE_OG_008", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2015-03-03", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2015-75_2015-03-03.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/BK_2015_75_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778ee10b8d736cf773ca42a8a1fa25172f023752ca0bef4de148fb66b19e68405f304dec806beebd380e1ba0b7bbde4eea3?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778ee10b8d736cf773ca42a8a1fa25172f023752ca0bef4de148fb66b19e68405f304dec806beebd380e1ba0b7bbde4eea3&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BK_2015_75", "Checksum": "6942d2f4fb72c3933bbd714edde06113"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BK 2015 75"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 03.03.2015 BK 2015 75"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambre de recours pénale 03.03.2015 BK 2015 75"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambre de recours pénale"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna  Beschwerdekammer in Strafsachen"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschwerdekammer in Strafsachen  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ausschluss der Beschwerde (Leitentscheid) | Andere Verfügungen StA, Polizei (393-a)"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "04.12.2025 08:30:00", "Checksum": "e64b5044e496e3caf414ccb635364744", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 03.03.2015 BK 2015 75\nRegeste:\nAusschluss der Beschwerde (Leitentscheid) | Andere Verfügungen StA, Polizei (393-a)\n\nBK 15 75\nBeschluss der Beschwerdekammer in Strafsachen\nOberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichter Trenkel, Oberrichter Stucki\nGerichtsschreiberin Kurt\n\nvom 3. März 2015\n\nin der Strafsache\n\nA.\nverteidigt durch Rechtsanwalt X.\nBeschuldigter/Beschwerdeführer\n\ngegen\n\nRegionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland\n\nund\n\nB.\nvertreten durch Rechtsanwalt Y.\nStraf- und Zivilklägerin\n\nwegen Widerhandlungen gegen Ziff. 4 (Näherungs- und Kontaktverbot) der gerichtlich genehmigten Trennungsvereinbarung vom […] 2008 / Anträge der Verteidigung\n\nRegeste\nGegen die Abweisung eines Antrags auf Einstellung des Verfahrens kann keine Beschwerde\ngeführt werden, andernfalls es eine Umgehung von Art. 380 StPO darstellen würde.\n\nRedaktionelle Vorbemerkungen\nMit Verfügung vom 24. Februar 2015 wies die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland\ndie Anträge der Verteidigung, das gegen den Beschuldigten gerichtete Strafverfahren sei\neinzustellen und der auf den 11. März 2015 angesetzte Verhandlungstermin sei abzusetzen,\nab.\nAuszug aus den Erwägungen:\n\n[...]\n\n2.\n\n2.1 Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei der\nBeschwerdekammer in Strafsachen innert 10 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 35 des\nGesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft\n[GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]).\n\n2.2 Art. 380 StPO besagt, dass kein Rechtsmittel nach diesem Gesetz zulässig ist, wenn\ndieses Gesetz einen Entscheid als endgültig oder nicht anfechtbar bezeichnet. Das trifft\nzu auf die Einleitung des Vorverfahrens oder die Eröffnung einer Untersuchung.\n(Art. 300 Abs. 2 und 309 Abs. 3 StPO; GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, 2011, N 120 und N 123 f.). Wenn der Beschwerdeführer befugt wäre, gegen die Abweisung seines Antrags auf Einstellung des Verfahrens Beschwerde zu führen, würde dies eine Umgehung von Art. 380 StPO darstellen. Auf diesem Weg würde der Beschwerdeführer die Möglichkeit erhalten, sich gegen die Weiterführung des Vorverfahrens bzw. die Eröffnung des Strafverfahrens zur Wehr zu setzen,\nwas vom Gesetzgeber gerade nicht beabsichtigt war. Das Recht, sich gegen die Anschuldigungen zu wehren, bleibt dem Beschwerdeführer erhalten.\n\n2.3 Auf die Beschwerde kann demzufolge nicht eingetreten werden. […]\n\n[...]\n\n2\n"}