Im Zuge der Ermittlungen wegen der sexuellen Handlungen zum Nachteil ihres Sohnes sei es für sie zu äusserst belastenden Ereignissen gekommen. Diese hätten zu einer akuten Verschlechterung ihres psychischen Zustandes geführt, die eine engmaschige Psychotherapie und Pharmatherapie nötig gemacht hätten, die bis heute andauere. Aus medizinischer Sicht liege eine posttraumatische Belastungsstörung als direkte Folge der obigen Ereignisse vor. Ihr Gesundheitszustand sei dadurch weiterhin substanziell beeinträchtigt.