Äusserungen, die im öffentlichen Raum oder Vorgänge, die sich in der Öffentlichkeit zutragen, dürfen somit zu Beweiszwecken aufgezeichnet werden. Hinsichtlich des Prüfmassstabs der Frage, ob das fragliche Gespräch im öffentlichen oder nichtöffentlichen Raum stattgefunden hat bzw. ob das Beweisstück einem Verwertungsverbot unterliegt, bringt die Generalstaatsanwaltschaft vor, dass im Beschwerdeverfahren derselbe Massstab wie im Haftverfahren gelten müsse und für die Zulassung des Beweismittels daher genüge, wenn dessen Verwertung nicht von vornherein ausgeschlossen sei.