Auch MEIER steht dafür ein, dass für eine „erweiterte“ Betreibungsauskunft neben dem ausdrücklichen Antrag ein besonderes Interesse vorhanden sein muss (MEIER, a.a.O., S. 145). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 102 III 61, S. 62, sinngemäss bestätigt in BGE 115 III 88) lässt dagegen – entgegen der differenzierteren Praxis einiger Kantone und der erwähnten Lehrmeinungen – darauf schliessen, dass jedes zur Auskunft berechtigende Interesse ein umfassendes Einsichtsrecht zulässt, es sei denn, es liege ein Rechtsmissbrauch vor (so auch BezGer ZH vom 13.5.1992, in: ZR 91 [1992] 4 ff., S. 5; PETER, a.a.O., N 17 zu Art.