Daraus folge, dass nur eine langanhaltende, multiprofessionelle störungs- und deliktorientiere Therapie dieses Verhaltensmuster durchbrechen könne. Es müsse mit einem mehrjährigen Therapieverlauf gerechnet werden, bevor das Rückfallrisiko nachhaltig gesenkt werden könne (Akten PEN 22 454, pag. 2424 f.). Sollte es gelingen, zeitnah flankierende, unterstützende, aber auch kontrollierende Massnahmen zu etablieren, könnte das Rückfallrisiko deutlich gesenkt werden (Akten PEN 22 454, pag. 2419, 2423).