477, Z. 26 ff.) Bereits seit Anfang Mai 2022, d.h. kurz nach dem Unfall, hatte der Beschuldigte gegenüber seiner Hausärztin über zunehmende Angstzustände und Niedergeschlagenheit geklagt und sich ab September 2022 deswegen in psychiatrische Behandlung begeben. Die Psychiaterin stellte in diesem Zeitpunkt tägliche Ängste, damit verbundene Ticks und einen fehlenden Antrieb fest. Der Beschuldigte berichtete über Albträume und ein Gefühl des Kontrollverlusts. Nach dem Ereignis vom 7. November 2022 (Bremsung ohne äusseren Grund) verschlechterten sich die Angstzustände und riefen gemäss der psychiatrischen Einschätzung weitere Nackenschmerzen und Schlafprobleme hervor.