Hätte er als Zeuge Aussagen machen müssen, hätte das seine und ihre Ehe kompromittieren können (pag. 34 f., pag. 64 Z. 215 ff. und pag. 370 Z. 20 ff.). Sie habe daher stark versucht, den Vorfall hinter sich zu bringen. Im Oktober 2017 habe sie dann aber im Magazin "O.________" einen Artikel des Beschuldigten über die "MeToo"-Bewegung gelesen. Er habe geschrieben, dass schlecht aussehende Frauen ungerechtfertigte und opportunistische Anschuldigungen machen würden. Dieser Artikel habe den Vorfall in ihr wieder hervorgebracht und starke körperliche Reaktionen in ihr ausgelöst. Sie habe das Gefühl gehabt, als ob ihr jemand einen Faustschlag in den Magen versetzt habe.