Stauungsblutungen entstehen bei gewaltsamer Asphyxie und Strangulation sehr häufig, sind aber nicht obligat. Die erforderliche Zeitspanne von einer Halskompression bis zum Auftreten von Stauungsblutungen wird in der Literatur uneinheitlich – mit Zeitspannen zwischen zehn bis zwanzig Sekunden bis hin zu drei bis fünf Minuten – angegeben. Im Gegensatz zu Stauungsblutungen stützt sich der Nachweis einer Asphyxie – neben allfälligen objektivierbaren Würgemalen am Hals – nur auf die subjektiven Aussagen des Opfers.