118 nahm sie zuerst schriftlich und daraufhin noch telefonisch mit zwei weiteren Müttern Kontakt auf, wobei sie diesen gegenüber vorspielte, auf der Suche nach ihrer Tochter zu sein, da diese – anders als angeblich gedacht – nicht bei ihrer Spielkameradin sei. Im Anschluss liess die Beschuldigte ihre eigene Mutter – mithin die Grossmutter des Opfers – bewusst nach dem Opfer suchen, obwohl sie von Anfang an wusste, dass die Suche im Quartier erfolglos verlaufen würde.