Gefühlskälte der Beschuldigten. Zusammengefasst tötete die Beschuldigte ihre ihr absolut vertrauende und ihr allein im Wald schutzlos ausgelieferte Tochter auf heimtückische sowie brutale Art und Weise. Anschliessend konstruierte sie eine Geschichte, wonach ihre Tochter zu einer Spielkameradin habe gehen wollen, und täuschte – ohne sich etwas von der vorgängigen Tat anmerken zu lassen – vor, ihre Tochter zu suchen. Dabei zog sie nicht nur unbeteiligte Mütter von Spielkameradinnen ihrer Tochter in die Suche mit ein, sondern führte sogar ihre eigene Mutter an den Tatort im Wald, wo diese mit dem Anblick ihres leblosen, blutverschmierten und entstellten Enkelkindes konfrontiert wurde.