Ebenfalls erscheint unklar, weshalb die Beschuldigte die Tat ausgerechnet vor dem Karateprobetraining ihrer Tochter hätte verüben sollen, womit sie anschliessend noch erklären musste, weshalb sie mit ihrer Tochter nicht dort war. Ferner lassen auch die Geschichte, wonach ihre Tochter eigentlich bei Q.________ hätte sein sollen, sowie die vorgespielte Suche nicht zwingend auf eine vorgängige Planung schliessen, zumal es sich dabei auch um einen erst im Nachhinein konstruierten Vertuschungsplan gehandelt haben könnte. Auch wenn gewisse Umstände auf eine vorgängige Planung der Tat hinweisen, überwiegen aus Sicht der Kammer die genannten Elemente, die gegen eine Planung sprechen.