Dies sei eine Persönlichkeitsstörung, die mit einer deutlichen Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, und mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung einhergehe, bei der eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen bestehe, und für die auch übertriebene Bemühungen, das Verlassen werden zu vermeiden, beschrieben seien (pag. 2854). Insgesamt sei bei der Beschuldigten von einer Persönlichkeitsakzentuierung auszugehen (pag. 2855). Sodann kämpfte die Beschuldigte insbesondere ab Frühling 2021 wiederholt mit psychischen und körperlichen Schwierigkeiten, weshalb sie sich mehrfach krankschreiben lassen musste (pag. 2432 ff.; pag. 2526 ff.).