Die DNA-Spur der Beschuldigten auf dem Stein resp. auf der Tatwaffe liesse sich grundsätzlich auch anders als durch ihre Täterschaft erklären, weshalb ihre diesbezüglichen Aussagen von zentraler Bedeutung sind. Darauf gilt es in einem nächsten Schritt einzugehen. Wie eingangs bereits dargelegt, erwähnte die Beschuldigte den Stein am 2. Februar 2022 ausserprotokollarisch im Polizeifahrzeug gegenüber einer Polizistin, bevor dieser gefunden wurde. Sie gab an, ihr sei noch etwas in den Sinn gekommen. Beim Versteck von ihr und ihrer Tochter habe sie einen grossen Stein gehabt, welchen sie auf Wunsch ihrer Tochter zum Spielen als «Näpfchen» für die «Tierli»