Sollte die Diagnose einer ADHS bestätigt werden, sollte eine leitliniengerechte Therapie mit multimodaler Behandlung erfolgen. Diese sollte leitlinienorientiert aus Psychoedukation, Psychotherapie und ggf. Pharmakotherapie (bestehend aus lang wirksamen Stimulanzien oder falls nicht mit Stimulanzien behandelt werden kann, Atomoxetin) bestehen (p. 420). Insgesamt sollte die Behandlung sowohl störungsspezifisch als auch deliktorientiert ausgerichtet und zudem langfristig angelegt sein. Durch eine erfolgreiche und überdauernde Therapie könne der Gefahr neuerlicher Straftaten begegnet werden.