Insgesamt sind somit die von der Sachverständigen als drei wichtigste Risikofaktoren bezeichnete Themen trotz einer gewissen Verbesserung der Umstände weiterhin vorherrschend: a) Die nicht remittierte paranoide Schizophrenie, welche sich auch aktuell durch objektivierbare Symptome manifestiert, b) eine ungenügend enge Medikationskontrolle (nur einmal wöchentliche Medikamentenabgabe, weiterhin ohne Medikamentenspiegel, so dass die bestehende medikamentöse Compliance offenbar lediglich nach dem Vertrauensprinzip festgestellt werden kann) und c) fehlende nachhaltige Drogenabstinenz. Die Rückfallgefahr ist infolgedessen nach wie vor zu bejahen.