Zusammenfassend müsse davon ausgegangen werden, dass, vor allem im Fall einer insuffizienten psychopharmakologischen Behandlung der paranoiden Schizophrenie, mit weiterbestehenden psychotischen Symptomen und fortgesetztem polyvalentem Suchtmittelkonsum ein hohes Risiko für eine (weitere) Exazerbation der psychotischen Symptome bestehe. Bei einer nochmaligen Dekompensation könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschuldigte erneut in eine tiefe Verzweiflung gerate und mit Wut und destruktiven Handlungen reagiere, womit auch ein erhöhtes Risiko für erneute Brandlegungen bestehe.