Die Legalprognose fällt daher schlecht aus, hat der Beschuldigte doch die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz wiederholt verletzt, ohne einen erkennbaren Veränderungswillen zu zeigen. Die dazu gemachten Beteuerungen beschränken sich auf reine Lippenbekenntnisse. Er vermittelt zudem den Eindruck, dass seine (temporäre) Einsicht eher den nun drohenden Konsequenzen aus seinen Taten geschuldet ist, und nicht aus der Einsicht, dass der Fehler in der Tatbegehung an sich läge. Zukünftige vergleichbare Delikte können nicht ausgeschlossen werden, was sich auch durch die bereits hängigen Verfahren in mehreren Kantonen zeigt.