Vorliegend bestehen zwar gewisse Parallelen zwischen den Delikten. Sie richteten sich jedoch gegen verschiedene Personen. Die Opfer sind dabei nicht zufällig gewählt worden, vielmehr suchte der Beschuldigte seine Opfer aus seinem persönlichen Umfeld heraus und ging gezielt auf ihre individuellen Schwachstellen los. Die Opfer waren sodann auch nicht ohne Weiteres austauschbar. Weiter ereigneten sich die Delikte zu verschiedenen Gelegenheiten und entgegen der vorinstanzlichen Auffassung auch nicht in zeitlicher Nähe. Die beiden Delikte liegen immerhin fast fünf Monate auseinander.