Es sei zudem inzwischen gängige Lehrmeinung, dass das Gewalttätigkeitsrisiko, insbesondere das Risiko für schwerwiegende Aggressionstaten, bei Schizophrenie erkrankten Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht sei (p. 1062). Unter [diesen] ungünstigen Umständen und insbesondere bei Zunahme der psychotischen Symptomatik und/oder Alkoholintoxikation mit oder ohne Einnahme von Temesta bestehe ein deutlich erhöhtes Risiko für einschlägige Wiederholungsdelikte (p. 1053, vgl. auch p. 1062).