diesem beim Umbau seines Tätowierstudios geholfen (vgl. u.a. pag. 297 ff.). Diese Aussage ist bereits aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte fragwürdig. Einerseits äusserte sich der Beschuldigte wie erwähnt erstmals kurz vor der Hauptverhandlung entsprechend. Andererseits erwähnte er zuvor andere Gelegenheitsjobs, die er in der Tatzeit ausgeübt haben will, indem er beispielsweise angab, er habe im Jahr 2019 in München als Securitas, Chauffeur und mit seinem Cousin im Trockenbau gearbeitet (pag. 62 Z. 63). Es mag zwar sein, dass er in der ersten Einvernahme rund zwei Jahre nach dem Vorfall nicht mehr genau wusste, was er im Juni 2019 arbeitete.