So erzählte sie konstant und ohne das Geschehen zu aggravieren, der maskierte Täter sei ins Haus gekommen, kurz nachdem sie die Terrassentüre zum Lüften geöffnet habe. Er habe sie gepackt, ihr die Augen sowie den Mund zugehalten und sie mit Klebeband, das er aus seiner Jacken- oder Hosentasche hervorgenommen habe, zu fesseln begonnen. Dabei habe er sie am ganzen Körper eingewickelt und ihr auch den Mund zugeklebt. Das Klebeband habe er mit einer Schere, die er zielgerichtet aus einer Küchenschublade behändigt habe, abgeschnitten. Er habe ihr stets die Augen und den Mund zugehalten – «mit seinen ekligen Handschuhen». Erst als sie sich ohnmächtig gestellt habe, habe er damit aufgehört.