Im Falle des Absetzens der ärztlich verordneten Medikamente und eines neuerlichen Alkoholoder Drogenkonsums dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer erneuten psychischen Dekompensation mit paranoider Erlebnisverarbeitung und daraus resultierender akuter Selbst- und/oder Fremdgefährdung kommen. Namentlich wird seine (durchaus realistische) Befürchtung, wieder «eingesperrt» zu werden, bleiben und kann in ähnlichen Situationen, die aufgrund seiner Krankheit zu erwarten sind, immer wieder zu einer solchen Reaktion (Flucht, «nichts-zu-verlieren», Todesangst, «erweiterte» Selbsttötung) führen. Bereits die frühere Gutachterin, Dr. med. AZ.