Er war international tätig und verfügte über solide Kontakte nach Spanien, mittels welcher er eine grössere Kokainmenge in die Schweiz einführen wollte. Soweit ersichtlich, war er nicht Teil einer Drogenbande und kümmerte sich selbst um sämtliche Schritte (vom Erwerb bis zur Weiterveräusserung). Wenngleich seine Handlungen nicht über das zur Erfüllung des objektiven Tatbestands Notwendige hinausgingen, investierte der Beschuldigte, der keiner legalen Erwerbstätigkeit nachging und weitgehend von der Prostitutionstätigkeit seiner Ehefrau lebte, doch erhebliche Arbeitsstunden und Professionalität in die Drogengeschäfte.