Es sei mit einem mehrjährigen Therapieverlauf zu rechnen, bevor das Rückfallrisiko nachhaltig gesenkt werden könne (pag. 1681 f.). Wie aus der Beurteilung des SAPROF erkennbar, bestünden die risikoreduzierenden Mechanismen mehrheitlich in den externalen Faktoren, insbesondere in der beruflichen Integration, der Freizeitaktivität sowie der regelmässigen professionellen Betreuung und Beaufsichtigung durch forensisch erfahrenes Personal. So könnten die wichtigen externalen Schutzfaktoren realisiert werden (pag. 1690). Eine ambulante Behandlung nach Art. 63 StGB sei von vornherein zum Scheitern verurteilt.