Bei fehlender Unterstützung und externer Kontrolle müsse auch zukünftig mit einer hohen Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, dass der Beschuldigte Drogen konsumiere und seine dissozialen Einstellungen ausagiere, wodurch auch neue Straftaten, wie die aktuell vorgeworfenen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu befürchten seien. Eine Besserung in dem Sinne, dass der Beschuldigte nicht wieder mit einem regelmässigen Drogenkonsum beginne, sich in Zukunft an Regeln und Normen halte sowie prosoziale Problemlösestrategien entwickle, scheine angesichts der langen Vorgeschichte eher unwahrscheinlich.