Es hängt deshalb von der Zuordnung eines Reizes zu einem individuellen Schema ab, welche Details eines komplexen Geschehens überhaupt wahrgenommen werden. Darüber hinaus bewirkt das Zuordnen eines Reizes in ein Schema, dass bruchstückhafte Beobachtungen zu einem sinnvollen Ganzen geordnet und Wahrnehmungslücken entsprechend durch nachträgliche Schlüsse, Erfahrungen und Erwartungen, die sich an dem Schema orientieren, dem die Empfindung zugeordnet wird, ausgefüllt werden. Wahrnehmungen werden im Gedächtnis gespeichert und im Rahmen der Erinnerung aus dem Gedächtnisspeicher abgerufen.