Betreffend die Alkoholproblematik seien sog. in-vivo Expositionsversuche mit der Verwirklichung von Situationen mit der realen Möglichkeit, Alkohol zu trinken, wichtiges Element einer künftigen Therapie. Die Bereitschaft zur längerfristigen Abstinenz müsse nach der Zeit des Vollzugs aufrechterhalten werden. In der Massnahme-Therapie ausstehend sei die Nutzung von fachspezifischer Patienten-Lektüre, die der Patient selbstständig vollziehen und deren Inhalte in der Therapie nachbesprochen und ergänzt werden könne. Günstig seien die Teilnahme an einem Gruppen-Therapieprogramm mit psychoedukativen Elementen sowie der Besuch von Betroffenen-Gruppen.