sich tiefgreifend mit diesem Störungsbild auseinanderzusetzen. Weiter führte der Experte unter dem Titel künftiger Therapieziele aus, die aktuelle Situation bezüglich der dissozialen Persönlichkeitsstörung sei als mehrdeutig aufzufassen. Aufgrund seiner Dominanzproblematik habe der Beschuldigte bisher wenig Hinweise gezeigt, dass er zu dieser Art von Erlebensinhalten, echte Empathie und Perspektivenwechsel überhaupt fähig bzw. bereit sei. Weiterhin sei es möglich, mit dem Beschuldigten an seinem langfristigen und an Konsequenzen seines Handelns orientierten Denken in Bezug auf das Einhalten von Regeln und Gesetzen zu arbeiten. Betreffend die Alkoholproblematik seien sog. in-vivo