Realkonkurrenz ist anzunehmen, wenn es zu einer Vielzahl von sexuellen Vorgängen kommt bzw. «wenn die anderen sexuellen Handlungen neben dem Beischlaf auf selbständige geschlechtliche Befriedigung zielen» (BGE 122 IV 97; Urteil des Bundesgerichts 6B_501/2013 vom 11. Februar 2014 E. 5. mit Hinweis auf 6S.824/1996 vom 15. September 1997 E. 1; vgl. MAIER, a.a.O., N. 81 zu Art. 189 StGB und N. 24 zu Art. 190 StGB mit weiteren Hinweisen). Nach Ansicht der Kammer stellt der Oralverkehr in I.________(Ortschaft) im konkreten Fall keine Begleiterscheinung des erzwungenen Beischlafs in mittelbarer Täterschaft dar.