Von diesem bereits bestehenden Netzwerk profitierten die Beschuldigten denn auch und konnten die zusätzlichen Drogenarten quasi in die längst bestehende Bande hinsichtlich des Marihuana-Vertriebs eingliedern. Sie haben das gesamte Kokaingemisch in 28 Malen an drei Abnehmer weitergeben und damit deutlich mehr als fünf Geschäfte getätigt. Allerdings beliefen sich die Mengen an Kokaingemisch auf mindestens 1g und maximal 12.5g und damit auf eher geringere Mengen. Die 110 Ecstasy-Pillen verkauften sie in drei Malen an zwei verschiedene Abnehmer. Die Beschuldigten offenbarten mit ihrem Handeln eine erhöhte kriminelle Energie.