Die Beschuldigten 1 und 2 seien eher die Chefs gewesen, was sich aufgrund der Anzahl Geschäfte und des Kokainhandels gezeigt habe. Der Beschuldigte 3 habe das Drogenlager an seinem Domizil betrieben und sei eher als Mittelsmann und Lagerist zu bezeichnen, habe aber auch einen wesentlichen Beitrag geleistet. Es könne somit von einer arbeitsteiligen Symbiose gesprochen werden. Die drei Beschuldigten seien voneinander abhängig gewesen und hätten die Rollen bei Abwesenheit stellvertretend eingenommen. Sie hätten das Ganze clever betrieben, ansonsten sie nicht so lange unbemerkt geblieben wären.