Er reagierte damit auf Reklamationen aus der Nachbarschaft im Sommer 2021, welche die Katzen als Plage auffasste. Er handelte demnach nicht aus eigener Initiative und übernahm nicht von sich aus Verantwortung für den Katzenbestand, sondern reagierte auf das Einschreiten seiner Nachbarn. Dem Beschuldigten wären alternative Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung gestanden, um die Katzenpopulation auf seinem Bauernhof unter Kontrolle zu bringen, so etwa das systematische Kastrieren der Tiere, woran sich der Tierschutzverein sogar finanziell beteiligt hätte. Der Beschuldigte traf vor der Tötung der Tiere