Von einer mutwilligen Tötung wird gesprochen, wenn der Täter aus einem verwerflichen Beweggrund oder besonders rücksichtslos handelt, beispielsweise aus Trotz, Gemeinheit, Gefühl- und Mitleidlosigkeit, Übermut, Gedankenlosigkeit oder aus einer momentanen Laune heraus. Aus der tierschutzrechtlichen Praxis ergeben sich weiter Wut auf den Tierhalter, Geringschätzung des Tieres, Bequemlichkeit, Eifersucht, Rache, Frustration oder Freude als Beispiele für Mutwilligkeit (siehe TIR- Datenbank: BE14/163, BE18/221, SG15/080, AG19/111, ZG15/011, BE11/040, GE17/001, FR19/038, SG17/165, BE16/188, AG16/044, TI12/004, ZH08/184b, BE19/239).