Dass dies schlussendlich auch in ihrem Sinne war, zeigt sich am Umstand, dass sie – wie der Beschuldigte 1 – Drogenkonsumentin war und dadurch zu Kokain kam. Zwar hat sie mehrfach betont, nicht süchtig gewesen zu sein, was jedoch nicht glaubhaft ist. So hat sie während 20 bzw. 35 Jahren Drogen konsumiert (mehrheitlich Kokain, eine Zeit lang auch Heroin, Cannabis) und ist sie seit dem Strafverfahren mit SE- VRE-LONG substituiert (vgl. pag. 155 Z. 34 ff. und pag. 757). Sie wollte und hat von der Situation und insbesondere vom erhaltenen Kokain selbst direkt profitiert.