Die Rechtsprechung zur (natürlichen) Handlungseinheit bei Strassenverkehrsdelikten ist soweit ersichtlich nicht einheitlich. Das lässt sich ohne weiteres dadurch erklären, dass zum einen eine Abgrenzung schwierig ist und zum anderen letztlich die konkreten Umstände des Einzelfalls massgeblich sind (vgl. z.B. Urteile des Obergerichts des Kantons Bern SK 19 152 vom 14.01.2021 E. 11.1 f.; SK 19 475 vom 09.07.2020 E. 10; SK 17 433 vom 28.03.2018 E. 15.3; SK 17 54 vom 31.01.2018 E. 18; SK 17 313 vom 29.01.2018 E. 7.2.2; SK 17 2 vom 08.09.2017 E. 7; Urteile des Bundesgerichts 6B_720/2007 vom 29.03.2008 E. 4.2; 6B_1349/2017 vom 02.10.2018 E. 2.3; 6S.127/2007 vom 06.07.2007 E. 3.1;