u.a. an Angstzuständen und Schlafproblemen, welche als posttraumatische Belastungsstörung mit mindestens teilweise depressiven Phasen zusammenzufassen sind (p. 171 ff.). Es lässt sich aber nicht im Einzelnen sagen, wie stark dies durch die Vergewaltigung oder anderweitige Vorbelastungen bedingt ist. Jedenfalls war der sexuelle Übergriff für sie zweifellos schlimm und hatte Auswirkungen auf ihr Leben. Gemäss eigenen Angaben hatte sie nach diesem Vorfall keine Lebensfreude mehr und keine Lust zu leben (p. 211 Z. 5 f.).