Im Gegenteil sind ihre Aussagen wie bereits aufgezeigt von Realkennzeichen geprägt, welche nicht nur einzeln stellenweise auszumachen sind, sondern ganze Komplexe davon, was äusserst schwer zu konstruieren wäre. Das Aufrechterhalten einer solchen Geschichte bzw. diese wiederholt über mehrere Jahre hinweg glaubhaft zu erzählen, wäre mit einer enormen Anstrengung verbunden. Insbesondere vor dem Hintergrund des angeschlagenen psychischen Zustands der Privatklägerin wäre es wohl für sie kaum möglich, eine nicht erlebte Geschichte derart erlebnisbasiert zu schildern.