Weiter wirken die Aussagen des Beschuldigten stereotyp, abstrakt und ausweichend. Wenn er sich zu den Fragen zum Vergewaltigungsvorwurf äusserte, entgegnete er regelmässig mit pauschalen Antworten: «Ich bin kein Mensch, der das tun würde, deshalb kann ich diese Behauptung auch nicht akzeptieren» (p. 51 Z. 377 f.); «Es steht meinen Lebensansichten völlig entgegen» (p. 51 Z. 389); «Sowie Menschen sich verheiraten können, können sie sich nach einer Verständigung wieder scheiden lassen» (p. 51 Z. 393 f.); «Wenn sie nicht will, dann will ich auch nicht» (p. 52 Z. 432 ff.); «Auf keinen Fall hatte ich gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr, sie wollte es» (p. 60 Z. 90);