Deformationsgeschosse zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich beim Auftreffen auf ein Ziel verformen und eine hohe Energie abgeben (sog. hohe Mann-Stopp-Wirkung). Dadurch wird auch die Wahrscheinlichkeit von Durchschüssen und Kollateralschaden vermindert (vgl. zum Ganzen KNEUBUEHL et al., Wundballistik, 3. Aufl. 2008, S. 108 f. und 136 f.). Der Einsatz der konkreten Munition war für den Polizeieinsatz bestimmt. Durch die Deformation bei den Felgen bzw. der Stossstage wurde die grösste Energie unmittelbar auf das Fahrzeug abgegeben. Die Gefahr eines für den Strafkläger gefährlich werdenden Ricochet war damit minimiert.