Zudem berichtete die Strafklägerin glaubhaft, dass sich diese Vorfälle noch heute auf ihr Leben auswirken. Sie gab oberinstanzlich zu Protokoll, dass sie auch in ihrer neuen Beziehung ein extremes Vertrauensproblem habe. Sie sei sehr empfindlich, auch im Betrieb. Wenn jemand mal lauter sei oder sie anschreie, dann lösche es ihr ab und sie wolle nur noch nach Hause. Vorher habe sie gut damit umgehen können. Bei den jüngeren Leuten habe sie immer das Gefühl, sie wollten ihr etwas Böses und da habe sie es lieber, wenn die Türe offen sei (pag. 647 Z. 13 und Z. 16 ff. und Z. 23 f. und Z. 29)