Die hebephrene Schizophrenie führe schwerpunktmässig zu einem desorganisierten, inadäquaten Affekt und zu desorganisiertem Denken und Verhalten. Dazu gehöre eine geringe Fähigkeit zur Verantwortungsübernahme mit unrealistischen Einschätzungen und Ignorieren der Folgen seines Verhaltens, unrealistische Handlungsstrategien sowie Enthemmtheit mit sexuell aggressivem Verhalten. Allein aufgrund der schizophrenen Grunderkrankung sei aus gutachterlicher Sicht bereits eine mittelgradig bis schwergradig reduzierte Steuerungsfähigkeit abzuleiten.