Da er den grössten Teil seiner Kindheit in Marokko verbrachte, ist mit dem Migrationsdienst davon auszugehen, dass der Beschuldigte nach wie vor mit der Kultur, der Sprache und den Gegebenheiten seines Heimatlandes vertraut ist (pag. 961). Der Beschuldigte hat eine abgeschlossene Anlehre, spricht mehrere Sprachen und verfügt gemäss eigenen Angaben noch über ein paar Verwandte in Marokko, mit welchen er zumindest ab und zu noch Kontakt zu pflegen scheint. Vor nicht allzu langer Zeit, im Jahr 2022, reiste der Beschuldigte überdies für drei Wochen nach Marokko.