Ähnliche Verletzungen wie vorliegend habe er in der Praxis auch bei Tötungsdelikten durch Beil gesehen. Dass der Kopf das dynamische Teil gewesen sei und nicht das Reifensegment, wäre nur dann denkbar, wenn das Segment relativ stark senkrecht fixiert gewesen wäre. Aber auch dann liesse sich dadurch eine einzelne, nicht aber alle Verletzungen erklären. Ein einfaches auf dem Boden Liegen oder in der Hand halten des Gegenstandes und dann das Führen des Kopfes der Person dagegen, wäre nicht nachvollziehbar, rechtsmedizinisch ein solches Verletzungsbild zu verursachen.