Ihre Aussagen blieben durch das gesamte Verfahren hindurch konstant. Im Gegensatz zum Beschuldigten erzählte sie stets nur eine Version der Geschehnisse und diese authentisch, klar, widerspruchsfrei und stringent. Ihre Ausführungen wirkten dabei nicht stereotyp, pauschal oder plakativ. Vielmehr erzählte sie in immer wieder anderen Worten und Bildern begleitet von zahlreichen originellen Details sowohl das Kerngeschehen als auch Nebensächlichkeiten, so z.B. dass der Beschuldigte mit den Füssen gegen die Schlafzimmertüre getreten habe (pag. 191 Z. 139; 948 Z. 22), ihren Kopf gegen den Boden geschlagen habe, damit sie nicht mehr schreien könne (pag. 191 Z. 146 f.;