Dem Opfer gelang es wiederum, die messerführende Hand des Beschuldigten zu ergreifen und gegen das Sofa drückend von sich fernzuhalten, wobei beide Kontrahenten auf das Sofa fielen. Im Gerangel auf dem Sofa befand sich das Opfer über dem Beschuldigten, presste diesen mit seinem gesamten Körpergewicht nach unten und schrie wiederholt um Hilfe. Schliesslich konnte sich das Opfer lösen und blutüberströmt fliehen. Der Beschuldigte kehrte seinerseits nicht sofort in sein Zimmer zurück, sondern verliess den 10. Stock und entsorgte im Anschluss an das Geschehen das Tatmesser. Das Geschehen war hochdynamisch und unkontrolliert, dies auch bereits im Zeitpunkt der Schwungbewegungen.